Frühjahrsputz und Anpaddeln April 2017

Am ersten April Wochenende war es wieder soweit, wir haben die Paddelsaison eröffnet.

Am Samstag stand der alljährliche Frühjahrsputz an, mit Laub rechen,
Bootshaus auszumisten, Wiese ansähen, Wiese mähen und überhaupt das Bootshaus und das Gelände wieder auf Vordermann zu bringen. Zahlreiche Paddeler erschienen um Tatkräftig anzupacken.

Vielen Dank an alle Helfer.
Und am Sonntag den 02.April traffen sich die TSV-Paddler um 10:00 Uhr zum anpaddeln. Bei sonnigem Wetter und kaltem Wasser paddelten wir dieses Jahr in Richtung Friedrichshafen und zurück.

Wir wünschen allen Paddlern eine schöne und unfallfreie Paddelsaison 2017.

Ahoi Stefan

„Protokoll der schönsten Schinderei des Frühjahrs 2017“

Freitag, 05.05.2017, 13.40 Uhr Bahnhof Bad Sooden-Allendorf:  Die Teilnehmer des TSV Fischbach Abt. Kanu sind vollzählig im Werra- und Weserbergland eingetroffen. Willkommen im Grenzland zwischen Osthessen, Thüringen, Südniedersachsen und Ostwestfalen! Sabine ist per Bahn angereist, ihr Boot hat auf unserem Dachträger den Weg schon früher angetreten. Für das anstehende Paddelwochenende wird zunächst Verpflegung beschafft, dann wurde das Kulturprogramm mit einem Rundgang durchs hübsche Fachwerkstädtchen und entlang des Kurparks absolviert. Danach wurde Quartier genommen in ländlichen Orferode, wo die Kühe auf der Weide schon für Aufmerksamkeit am Frühstückstich reichen.
Samstag, 06.05.2017, 7.45 Uhr Eschwege: Paddler lassen sich doch nicht von einer gesperrten Brücke auf den letzten Metern vor dem Start beeindrucken. Dann steigen wir halt auf der anderen Seite des Flusses ein. Die Boote werden zwischen Uferbefestigung und Bäumen hindurch bugsiert, Hut festhalten und schon sind wir auf der Werra unterwegs. Durch den geringen Wasserstand der Werra ist die Schleuse in Eschwege nicht nutzbar und die Boote müssen am Wehr vorbeigetragen werden. Mitglieder vom Witzenhauser Kanuclub und das DLRG sind dabei behilflich. Die Schleuse in Bad Sooden-Allendorf ist in Betrieb und besonders die jugendlichen Mitglieder vom KC Witzenhauser investieren ihre Kräfte in die Bedienung, so dass wir entspannt im Boot sitzen bleiben können.
Samstag, 06.05.2017, 13.30 Uhr Witzenhausen, Bootshaus des KC Witzenhausen:  Das Ziel ist nach 38 km erreicht. Für die Gäste war wie immer gut gesorgt. Die DLRG kümmerte sich nicht nur um die  Sicherheit, sondern half so manchem im Boot steifgewordenen Paddler heraus und die Boote wurden in markierten Ablageplätzen zwischengeparkt. Die Wenigsten wollten sofort aufbrechen. In den Sanitäranlagen des neuen Bootshauses kann man sich gut des rechtschaffend erworbenen Schweißes entledigen. Neue Kraft versprechen das gute Kuchenbuffet und Tierisches vom Grill. Zur Ehrung der Gruppen, die mit den meisten Personen teilgenommen haben bzw. die weiteste Anreise hatten, erscheinen nicht nur Landrat und Bürgermeister sondern auch die amtierende Kirschkönigin. Eine dänische Gruppe wird für die weiteste Anreise geehrt und man sieht viele norddeutsche Vereinsnamen, doch es sind auch Bekannte z.B. aus Esslingen oder Raststatt da. Man unterhält sich noch eine Weile, ehe man den Weg zum Quartier antritt. 
Sonntag, 07.05.2017, 5.45 Uhr Aufstehen im Quartier, sonntägliche Erholung sieht für manche Menschen anders aus. Ein stärkendes Frühstück wird eingenommen, denn wer weiß was der Tag noch bringen wird? Dann aber los zum Startplatz, der ca. 45 min vom Quartier entfernt ist. Die Startnummernausgabe ist ab 5.30 Uhr geöffnet, was besonders  diejenigen schätzen, welche heute nach Hameln wollen. Sie schließt erfahrungsgemäß ganz pünktlich um 8 Uhr. Wir sind nicht die Einzigen die zum Ende des Startzeitraums erscheinen und an der Einsatzstelle knubbelt es sich. Es besteht die Wahl zwischen drei Tageszielen – Beverungen 53 km, Holzminden 80 km oder Hameln 135 km. Wie weit wir paddeln wissen wir noch nicht. Das können wir unterwegs entscheiden.
Sonntag, 07.05.2017, 8.00 Uhr Hannoversch Münden, Wir sind auf der Weser! 
Ein leichter Dunst liegt über den Wasser, der sie nach ca. 1 Stunde auflöst und uns den Blick ins Weserbergland freigibt. Wehr werden wir heute keins passieren. Ein wenig aufpassen muss man auf die Fähren. Die Berufsschifffahrt ist sonst die meiste Zeit des Jahres durch ein einziges  Fahrgastschiff und Arbeitsschiffe zur Gewässerunterhaltung vertreten. Ab und zu muss man mit einem Motorboot auf sonntäglicher Spritztour rechnen. Heute sind aber 1400 Teilnehmer des Wesermarathons auf dem Wasser, da ist was los auf dem Fluss. Fluss und das Tal sind breiter als die Werra, so dass man einen weiteren Blick in die Umgebung hat. Man passiert z.B. das ehemalige Zisterzienser-Kloster Bursfelde. Danach ist es Zeit für eine kleine Pause und wir vertreten uns die Beine, 22 km sind schon geschafft. Bald nachdem wir wieder auf dem Wasser sind, taucht die Holzkohlefabrik Fagus in Bodenfelde auf. Die handlich verpackten Produkte, kann man auch bei uns im Laden kaufen. Sonst sieht man kleine Orte in der Feldflur am Fluss liegen. Kühen, Schafen und Pferden weiden rund um die Buhnenfelder. Nach weiteren 20 Kilometern wird wieder pausiert. Frisch gestärkt paddeln wir an der Barockstadt Bad Karlshafen vorbei bevor als Gegensatz das 1994 stillgelegte Kernkraft Würgassen in Sicht kommt.
Sonntag, 07.05.2017, 14.15 Uhr Beverungen ist erreicht und das Fahrtenbuch hat gestern und heute genug „Futter“ bekommen. Uns reicht es für heute. Unsere Bronzemedallien nehmen wir zufrieden entgegen. Nach einer kleinen Stärkung und dem einen oder anderen netten Gespräch mit Paddelkollegen packen wir zusammen. Wie gut, dass wir erst morgen zurück zum Bodensee fahren.

Ahoi, Sabine, Christiane und Steffen

Bodensee-Kanu-Marathon 2017

Dieses Jahr konnte unser kleiner Verein sogar 6 Teilnehmer für die Teilnahme beim Bodensee-Kanu-Marathon 2017, Samstag, den 10. Juni melden.

Das Wetter war, im Gegensatz zu letztem Jahr, lt. Veranstalter, so gut wie noch nie. Zwar recht heiß, dafür kein Wind und somit auch keine Wellen und vor allem keine Gewittergefahr. Also beste Bedingungen......

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Marathon, 42 km
K2: Andi Maier / Jo Klaner: 4h 20 min

Halbmarathon 21 km
K2: Petra Holzer / Steffen Rupp: 2h 29 min
K1: Michael Jacobs: 2h 46 min
K1: Sabine Schmidberger: 3h 06 min

Zu den Bildern:
- Der 2er Neumann wurde dieses Jahr, mit Trinkblase und GPS-/Zeituhrhaltern perfekt vorbereitet. Sogar die Bootsunterseite wurde mit Autowachs poliert......
- interessante Variante eines Kanu-Trägers auf dem Pickup eines Teilnehmers, nachts wurde das Teil auf die Seite geschoben, Plane drüber, und so hat er darunter auf einer Iso Matte übernachtet.
 
Ahoi Joe

Abpaddeln - Sonntag, 24.09.2017

Zum Erstenmal hatten unsere Wanderwarte die Idee, mal zur Abwechslung auf einem anderen Teil des Bodensees "Abzupaddeln". Nachdem die Boote auf unseren Anhänger am Bootshaus geladen wurden, trafen sich 11 Paddler am Uferkiosk bei Unteruhldingen.
Gegen 10 Uhr, als wir ablegen wollten, schickte Petrus von oben einen "Startschuss", in Form eines gewaltigen Gewitterdonners, was uns zusammenzucken ließ.
Es war zwar eine leichte Gewitterneigung vormittags angekündigt, was man aber aufgrund des recht schönen Wetters nicht richtig ernst nahm.
Deshalb wurde zur Sicherheit die geplante Paddelstrecke umgekehrt und anstatt gleich hinüber zur Insel Mainau zu queren, paddelten wir in Ufernähe an den Pfahlbauten und der Klosterkirche Birnau entlang in Richtung Überlingen.
Der Himmel war mittlerweile ziemlich wolkenfrei, so konnte der See bei idealen Bedingungen (kein Wind, gute Sicht) hinüber ans andere Ufer zum Seepark Fliesshorn bedenkenlos gequert werden. Dort konnten wir neben den Campern, in einer eigenen kleinen Bucht anlanden, um nach 7 km Paddelstrecke einen gemütlichen wohlverdienten Vesperhalt einzulegen.
Nach ungefähr einer Stunde Pause paddelten wir am Ufer entlang zur nahegelegenen Insel Mainau, wo das obligatorische Gruppenfoto gemacht wurde. Anschließend, das Wetter wurde immer freundlicher und heller, querten wir wieder ans gegenüberliegende Seeufer hinüber, wo wir dann am Ausgangspunkt, nach insgesamt 14 km Paddelstrecke gegen 13.30 Uhr gutgelaunt anlandeten.
Insgesamt waren wir 8 Kajaks, hierbei ist anzumerken, dass zum erstenmal alle 3 Vereinszweier gemeinsam mit vertreten waren. Das Abpaddeln war ein voller Erfolg und alle waren sich einig, so etwas zu wiederholen, also nicht immer im Paddelrevier am Bootshaus.

Und natürlich - Herzlichen Dank an unsere beide Wanderwarte Sabine und Michael !

Ahoi Jo

Soca 2017

Und schon wieder hat es uns gepackt, wie letztes Jahr... Julische Alpen - Slowenien - Soca - Koritnica...
 
Leider hatten wir dieses Jahr nicht so viel Wasser auf der Soca, so das wir den obern Teil sprich Bunkerschwall - 3 Klamm nicht paddeln konnten.Die Koritnica ging auch nur weil es in der Nacht zuvor ein echtes Gewitter hatten, so mit Wasser im Vorzelt usw... egal die Koritnica hatte am nächsten Tag gut Wasser gleich 2 x.
Die Standardstrecke wahr dann Srepenica 1 - Friedhof - Trnovo. 1,2,3,4,5,6,7.....mal oder so. Wunderschön. Dank Wolfgang sind wir dann noch nach der Standardstrecke die Slalomstrecke gepaddelt.
Die Jugend hat´s aber sauber gemacht. Respekt! Und weil wir ja nicht zum Spass hier sind haben wir noch den Abseiler hinten drauf gepackt....
Alle haben nach dem Tag sehr gut geschlafen. Ach ja zwei Tage haben wir mal was ganz anderes gemacht, haben Bekannte in Grado besucht. Ein bisschen Motorboot fahren auf dem Meer, baden und lecker Essen....auch mal schön.
Kaum auf dem Camping Platz ist die Jugend noch mal schnell die Koritnica gepaddelt. 2017 wahren es ca. 95 Km auf einer der schönsten Wildwasserstrecken... Jipp wir kommen wieder...

Schönen Dank an alle die dabei wahren!

Thomas
 

Herbstfahrt auf Werra und Fulda

Der  Rastatter Kanuclub hatte vom 28.10. bis 4.11. eine Vereinsfahrt auf Werra und Fulda ausgeschrieben. Ich durfte mit, und habe mit einer tollen Truppe eine schöne und sehr gut organisierte Woche mit vielen interessanten Touren, aber auch Kultur und Entspannung erlebt. Kurz: Ein Ausflug der Lust auf mehr macht.

Link zum Bericht auf der Hompage des Rastatter KC:
http://www.kanuclub-rastatt.de/2017/11/10/herbstfahrt-auf-werra-und-fulda/

Ahoi
Sabine

Herbstputz 2017

Am 12.November war es schon wieder soweit, der Herbstputz stand auf dem Programm.
Die Vereinsmitglieder des TSV´s Fischbach Abteilung Kanu trafen sich um das Gelände wieder auf vorderman zu bringen. Dieses Jahr waren die Wettervorhersagen nicht so rosig, denn es war Regen angekündigt. Doch wir hatten Glück und das Wetter war relativ trocken.
Wir befreiten unser Bootshausdach inkl. Dachrinne vom Laub und schnitten Hecke zum Freizeitgelände. Zum Abschluss gab es wie jedes Jahr ein Stärkung, diesmal mit befeuretem Holzofen.
 
Vielen Dank an alle Helfer an diesem Tag.
 
Ahoi Stefan

Grönland - Paddeln zwischen Eisbergen und kolossalen Walen

 
Am Freitagabend, 16. Februar 2018, war es soweit. Alex Schmid präsentierte uns im Vereinsheim des TSV Fischbach einen Multivisions-Reisebericht über seine Grönland-Reise.
Organisiert hatte dieses Event unsere Wanderwartin Sabine, die durch ihre viele Paddelei auch mit einigen anderen Vereinen unterwegs ist und dadurch einige Kontakte knüpfen konnte.
Dadurch hat sie auch den Wanderwart der Rastatter Paddler, Alex Schmid, kennengelernt und dabei mitbekommen, dass dieser u.a. auch schon in den kühlen Gewässern um Grönland gepaddelt ist. Sein Angebot, uns diese Reise vorzustellen, haben wir natürlich gern angenommen.

Wir haben auch die Paddelkameraden der benachbarten Vereine dazu eingeladen, so das Paddler des KSF, der Wassersportfreunde Fischbach, der Welfen aus Ravensburg und sogar Mitglieder des Kanuclubs Laitz aus dem Donautal anwesend waren. Der Nebenraum des Sportheims war mit über 40 Interessierten nahezu bis auf den letzten Sitzplatz besetzt.
Alex berichtete in seiner netten persönlichen und humorvollen Art über Planung und Durchführung der im August 2016 stattgefundenen Reise in den hohen Norden mit insgesamt sechs Rastatter Kanuten und gab uns auch viele Hintergrundinformationen über Grönland. Mittelpunkt des Abenteuers war eine 6tägige Paddeltour mit Guide in dort geliehenen bewährten "Prijon"-Kajaks mit Übernachtung in Zelten in der Wildnis.
Höhepunkt dabei, so meine ich, war die beeindruckende Begegnung mit einigen Buckelwalen in unmittelbarer Nähe mitten auf dem Meer, was ein Kanute sicherlich nie mehr vergisst. Aber auch die Erlebnisse mit Eis und Eisbergen, auf die die Paddler im Lauf ihrer Tour immer wieder stießen, waren sicher unvergesslich.
Der langanhaltende Applaus am Ende des Vortrags und viele Fragen an Alex waren Beleg hierfür, dass es allen sehr gut gefallen hat.
Übrigens kündigte Alex an, dass er nächstes Jahr mit 10 Personen eine Paddelreise zum Baikalsee machen wird. Er musste uns versprechen, dass er danach wieder bei uns vorstellig wird um uns von diesem Erlebnis und seinen Eindrücken zu berichten.
Insgesamt war diese Veranstaltung also ein voller Erfolg und der besondere Dank gilt unserer Organisatorin Sabine und den freiwilligen Helfern, die beim Auf- und Abbau der notwendigen Requisiten behilflich waren.

Mit Vorfreude auf den nächsten Vortrag und Ahoi,
Jo
 
Übrigens: Bilder und Ausschnitte des Films sind auch auf Youtube zu sehen. Leider ohne die Erklärungen und Zusatzinfos, die uns Alex gegeben hat.
 

 

 

Eisfahrt 2017 von Fischbach nach Radolfzell

 
Am 26. November fand die 48ste Eisfahrt statt, dieses Jahr von Konstanz nach Radolfzell und nicht wie gewohnt nach Iznang. Das machte für uns keinen Unterschied, denn wir starteten von unserem Vereinsheim in Fischbach. Paddelkameraden wollten schon am Samstag die Etappe von Fischbach nach Konstanz paddeln und am Sonntag dann von Komstanz nach Iznang. Aber das Wetter machte ihnen ein Strich durch die Rechnung und sie konnten am Samstag nicht starten.
Andreas, Andreas und ich starteten am Sonntagmorgen von Fischbach aus. Da wir die Jahre zuvor immer etwas zu spät dran waren, wollten wir dieses Jahr etwas früher los, so um 05:30 Uhr. Das hieß für mich, früh aufzustehen. Um 04:15 Uhr klingelte der Wecker, und ich musste raus aus den Federn und die beiden Andis abholen. Wir haben es tatsächlich geschafft, um 5:35 Uhr auf dem Wasser zu sein. Wir wartetet noch 5 Minuten auf zwei weitere Paddelkameradinnen vom KSF, die sich zuvor bei Andreas angemeldet hatten. Dann kämpften wir uns im Dunkel gegen Wind und Wellen in Richtung Dornier Mole. Dort machten wir im Windschutz eine kleine Pause, um uns zu sammeln. Unter diesen Bedingungen wollten wir zusammenbleiben. Weiter ging es mit Gegenwind in Richung Hagnau, wo der Wind das Wasser zu großen, von der Seite kommenden Wellen aufschaukelte. Kurz vor der Querung nach Konstanz machten wir noch an der Haltnau eine kurze Frühstückspause. Hier stieß Steffen noch dazu, der wegen schlechten Wetters am Tag zuvor nicht nach Konstanz paddeln konnte. Nachdem die Wellen und der Wind nachgelassen haben, meldeten wir uns bei unserem Wanderwart, der bereits in Konstanz war, an. Während der Querung frischte der Wind wieder ein wenig auf. Aber da es nun schon hell war,  fühlten sich die Wellen nicht mehr so groß an wie zuvor im Dunkeln. Da wir die ganz Fahrt mit Gegenwind zu kämpfen hatten, kamen wir recht spät in Konstanz an. Ein Kaffee, eine Gulaschsuppe und weiter ging es in Richtung Insel Reichenau.
Auf dem Seerhein war es recht windstill, und wir kammen gut voran. Aber kurz vor dem Anleger auf der Insel Reichenau frischte der Wind wieder auf, und wir hatten wieder Gegenwind. Auf der Insel Reichenau machten alle wie immer eine kleine Vesperpause. Jetzt bließ der Wind so stark, so dass einige ihre Weiterfahrt abbrachen. Da wir ja schon den ganzen Tag mit Gegenwind zu kämpfen hatten, waren wir es ja schon gewohnt. Weiter ging es also entlang der Reichenau. Als wir an der Südwestspitze der Insel waren, ging die Starkwindwarnung an. Ab jetzt hatten wir noch mehr Wind und Wellen. Da nun noch eine Querung von der Insel Reichenau zur Halbinseln Mettnau anstand, paddelten wir einen Bogen, damit wir die Wellen von vorne bekammen und nicht so sehr von der Seite. Die letzte Etappe zum KC Radolfzell war nochmal mit Gegenwind und Wellen gespickt, die uns die letzten Kraftreserven raubten.

Aber letztendlich kamen alle glücklich und zufrieden in Radolfzell an und genossen die leckere Bewirtung vom KC Radolfzell. Ein großes Dankeschön gilt den Veranstaltern des BKR, der Wasserschutzpolizei und dem DLRG, die uns aus sicherer Entfernung begleiteten.

Bis zum nächsten Jahr,
Ahoi Stefan
 
 
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