Ferien in Brandenburg an der Havel

Im August 2020 schaffte ich es endlich meinen eigentlich zu Pfingsten geplanten Kanu-Urlaub zu machen.

Die Unterkunft fand ich bei den „Freien Wasserfahrern Brandburg“ auf dem Vereinsgelände. Mein „Experimental Wohnmobil“ fand seinen Platz auf dem Zeltplatz vom Bootshaus. Ich wurde von Dieter, dem Platzwart, freundlich empfangen und herum geführt. Das Gelände ist ziemlich groß mit einem Sportplatz, Fitnessraum und allen sozialen Einrichtungen, die man braucht.

Das Bootshaus liegt direkt an der Havel, einem von mehreren Wasserläufen in der Stadt.
Brandenburg liegt mitten in einem tollen Paddelrevier. Die Havel ist ein Fluss mit sehr wenig Strömung, so daß man ohne große Anstrengung auch stromaufwärts paddeln kann.
Es erschließt sich ein Revier für Tagesfahrten vom Beetzsee, dem Rietzer See, dem Elster Kanal und der mittleren Havel auf der einen Seite und dem Breitling-, Mörscher-, Plauener- und Quenz See sowie der Havel auf der anderen Seite. Weiterhin gibt es noch viele Kanäle in der Stadt und Altarme der Havel zu entdecken.

Das besondere ist die Vielfalt der Landschaft, in einen Moment fährt man durch die Stadt mit Wohn- und Industriebauten, ein Stück weiter befindet man sich auf einer Bundeswasserstrasse mit Frachtschiffen. Dann wieder stille Seitenarme mit Seerosen und einer urtümlichen Landschaft mit umgestürzten  Bäumen und vielen seltenen Tieren. Ich habe das erste mal 2 Eisvögel und einen Adler im Flug gesehen.

Die Stadt Brandenburg bietet eine gute Infrastruktur und einige Sehenswürdigkeiten, um sich bei schlechten Wetter die Zeit zu vertreiben.

Aufgefallen ist mir, daß trotz der vielen Motorboote ein freundliches und rücksichtsvolles Miteinander auf dem Wasser herrscht.

Damit die Kultur nicht zu kurz kam, habe ich auf der Hinfahrt die Gedenkstätte Marienborn besucht und auf der Rückfahrt dann noch die „Erste Autobahnraststätte“ der Welt.

Als Fazit: Die Havel sieht mich sicher wieder.

Ahoi Michael

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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