Erfolgreicher Saisonabschluß 2013

Für einige fand am Wochenende der letzte Triathlon in diesem Jahr in Stockach statt.

Bei perfekten Bedingungen für Athleten und Zuschauer konnte der TSV-Fischbach mit seinen Startern sehr gute Leistungen abrufen.
Über die Olympische Distanz belegten Thomas Adrian mit einer Zeit von 2:50h den 8 Platz und Sven Scheurer mit 2:44h den 7 Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse.
Die Sprintdistanz konnte Lisa Croll sogar als Gesamtsiegerin für sich entscheiden. Mit einer fabelhaften Zeit von 1:09:29 kam sie völlig erschöpft aber glücklich ins Ziel.
Tobias Wutz hat zwar seine eigene Bestzeit vom Vorjahr um wenige Sekunden verpasst belegte aber dennoch trotz einem Ausrutscher beim Schwimmausstieg einen hervorragenden 3 Platz in seiner Altersklasse mit 1.05.58.

Fischbacher Triathleten erfolgreich

Ob auf der Sprint-, Kurz- oder Mitteldistanz, die Triathleten des TSV Fischbach waren am vergangen Wochenende auf verschiedenen Veranstaltungen in Bayern und Baden-Württemberg erfolgreich unterwegs.

Während andere viele Kilometer gereist sind, um dem geliebten Triathlon-Sport nach zu gehen, machten sich Helmut Rall, Tobias Wutz und Sabrina Pick am Samstag auf ins nachbarliche Ravensburg. Das Schwimmen im Flappacher Badesee war eine echte Herausforderung und wer hier eine schnelle Schwimmleistung ablegen wollte, musste mehr Glück haben, als Muskelkraft. Der Massenstart lichtete sich für die Sprint-Distanzler Tobias und Helmut auf 750m gar nicht, während Sabrina, die auf der Kurzstrecke an den Start ging, auf den 1,5km die Chance hatte, sich etwas Platz zu verschaffen. Die hügelige Rad-Strecke bei hochsommerlichen Temperaturen meisterten die Athleten mit Bravour und nach einer soliden Laufleistung schaffte es Tobias  auf Platz 4 in seiner AK (Platz 34 Gesamtwertung) mit einer Zeit von 01:22:16. Helmut wurde mit einer Zeit von 01:44:07 149. in der Gesamtwertung. Sabrina Pick meisterte die hügeligen 40km Radfahren,  trotz eines ‚Kettenabsprungs‘, in einer guten Zeit und lief auf den 10km mit lockerem Tempo ins Ziel. Mit einer Gesamtzeit von 2:37:59 schaffte sie es auf Platz 1 in ihrer AK und als 6. Frau insgesamt ins Ziel.

Am Sonntag hieß für Dirk Müller in Regensburg alles zu geben. Bei 34° Lufttemperatur und 25° Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug in der schönen blauen Donau geschwommen. Mit einer guten Radzeit konnte er sich im Feld behaupten, kämpfte aber beim anschließenden Laufen mit der Hitze und dem Magen und reihte sich am Ende mit einer Zeit von 02:33:20 und dem Platz 215 im oberen Mittelfeld ein.

In Erlangen auf die Mitteldistanz mit 2km Schwimmen, 80km radeln und 20km Laufen wagten sich Peter Schröder und Roland Scheinert. Peter erreicht bei seiner ersten Teilnahme an einer Mitteldistanz in einer Zeit von 4:17:48 einen sehr guten 4. Platz in seiner Altersklasse und den 37. Platz in der Gesamtwertung. Dabei legte Peter schon beim Schwimmen den Grundstein und konnte durch seine guten Leistungen auch auf dem Rad und beim Laufen dies Niveau halten.  Auch Roland erreichte mit Platz 297 in einer Zeit von 5:33:13 eine gute Platzierung im Feld. Ebenso in Erlangen unterwegs war Andreas Grebe, der bei der Kurzdistanz auf Platz 153 kam. Er konnte durch seine sehr gute Laufzeit zum Schluss noch einige Plätze gut machen und beendete in einer Zeit von 03:01:22 den Wettkampf. Überschattet wurde der Erlanger Triathlon durch mehrere Stürze und Unfälle, verursacht durch platte Reifen. Unbekannte hatten auf die Radstrecke Reißnägel gestreut. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sprecher im Zielbereich fand dafür nur ein Wort: „Pfui!“

Challenge Roth 2013 - „Der längste Tag des Jahres“

Roth. Dort, wo das Herz des Triathlons schlägt! 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen. Über 220.000 Zuschauer säumten am vergangen Sonntag bei sonnigem Wetter und warmen 27 Grad die Strecke. Für rund 5000 Athleten, unter ihnen auch der Fischbacher Triathlet Volker Bader, hieß es um 3:45 Uhr aufstehen und sich auf den kommenden Wettkampf vorzubereiten. An der Schwimmstrecke im Main-Donau-Kanal wurde dann um 6:30 Uhr die Erste der 16 Startgruppen ins Wasser geschickt. Unter ihnen auch zahlreiche Profis, wie die späteren Sieger Dirk Bockel (07:52:01) aus Luxemburg und die Schweizerin Caroline Steffen (08:40:35). Für Volker Bader sollte es dann um 7:40 Uhr in den Wettkampf starten, mit einer guten Schwimmzeit von 01:07:13 stieg er als 689 aus dem Wasser. Den anschließenden Radrundkurs durch den Landkreis Roth, der zweimal zu bewältigen war, erledigte der TSVler in einer Zeit von 05:35:03. Highlight hierbei ist sicherlich die Fahrt durch ein sehr eng stehendes Spalier von begeisternden Zuschauern am Solarer Berg. Beim abschließenden Marathon entlang des Main-Donau-Kanals mussten sich die Athleten ihre Kräfte gut einteilen und noch mal alles mobilisieren. Mit einer Endzeit von 11:11:29 und dem 1187 Platz im Gesamtklassemeng erreichte Volker Bader bei seiner ersten Langdistanz einen Platz im ersten Drittel. Bei der gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Meisterschaft über die Triathlon Langdistanz (DTU) erreichte er den 580 Platz.

Nass wird man sowieso – Triathlon in Lustenau

Wie auch in den Jahren zuvor, waren auch dieses Sonntag zahlreiche Triathleten des TSV Fischbach am Start in Lustenau. Wenngleich in Lindau das zeitgleiche Event abgesagt wurde, ließen sich die Veranstalter des 24. Skinfit Luschnouar Ironmännli von den Sturmfluten und Unwetterwarnungen nicht abschrecken.

So fuhren zehn von uns mit zahlreichen Supportern optimistisch nach Lustenau. Einige Athleten haben hier schon oft in den Vorjahren die Saison eingeleitet und einer stand zum ersten Mal am Start.

Die Rennräder durften im Regen in der Wechselzone abgestellt werden. Da das Wetter nun aber keine Überraschung für uns darstellte, war mit wasserdichten Kisten, Plastiktüten und ähnlichem Rüstzeug vorgesorgt. Einige hatten sogar die Sonnenbrillen parat, die aber leider nicht zum Einsatz kamen.

Leider musste die Radstrecke verkürzt werden, so dass 500m Schwimmen im Freibad, 11km Radfahren und 5km Laufen diese Sprint-Distanz ausmachte.

Der Start erfolgte im 20Sekunden Abstand nach angegebener Schwimmzeit. Trotz versprochener 22Grad, war das Wasser höchstens 18Grad kalt. Neoprenanzug war erlaubt, aber nicht alle machten davon Gebrauch.

Alle Athleten erbrachten sehr gute Leistungen an diesem verregneten Frühlingstag. Erwähnenswert ist im Besonderen Torsten Lehnhof, der bis vor kurzem keine 500m am Stück schwimmen konnte und für den Lustenau der erste Triathlon seiner Triathlon Karriere war. Er schwamm, fuhr und lief erfolgreich als erster TSV Fischbachler ins Ziel. Für erfahrene Triathleten ist bekannt, dass neben den drei Hauptdisziplinen, die Wechselzone oft als vierte Disziplin ihre Wichtigkeit hat.  Hier haben oft Novizen noch viel Verbesserungspotenzial. Lisa Croll und Sabrina Pick konnten sich jeweils auf Platz 3 und 2 in ihrer Altersklasse platzieren und kamen im Gesamtfeld auf Platz 5 und 6 der Frauen.

Nach dem Rekord-Regen-Wochenende bleibt den Triathleten des TSV Fischbach gute Zeiten, ein wärmendes Teamgefühl, Bewegung trotz des Wetters und der Beweis, dass Triathleten hart im Nehmen sind. ‚Nass werden wir sowieoso.‘

Heiß auf Schnee

Am 03.03.2013 gingen drei Triathleten des TSV Fischbach in Leutasch beim 43. Ganghoferlauf über 42km Skating an den Start. In einem sehr gut besetzten Starterfeld aus ganz Europa bewiesen sie, dass sie nicht nur mit Wasser im flüssigen Aggregatzustand etwas anzufangen wissen, sondern auch auf Schnee sehr schnell unterwegs sein können.

Udo Thalmann kam in 1:47.31 als 11. in seiner Altersklasse und schnellster Fischbacher ins Ziel. Hierbei konnte er seine Erfahrung sowie seinen „Heimvorteil“ als gebürtiger Tiroler zur Geltung bringen. Beachtlich schlug sich auch das Trainer-Team des TSV: Mario Sewcz schaffte in seinem zweiten Jahr als Langläufer eine beachtliche Zeit von 2:02.55 und war sichtlich zufrieden mit dieser Leistung. Die größte Überraschung brachte jedoch der Senior, Harald Sewcz. In seinem ersten Skilanglaufrennen überhaupt kam er als 18. in seiner Altersklasse in 2:25.09 in Ziel und bliebt dabei deutlich über seinen eigenen Erwartungen.

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