27. Münchner Kanu-Triathlon

Am 6. Mai startete Andy Sorg beim ca. 100 Teilnehmer aktivierenden 27. Münchner Kanu-Triathlon.
Andy konnte bereits auf der Laufstrecke entlang der Isar den Grundstein für einen erfolgreichen Wettkampf legen. Durch einen frühen Wechsel auf` s Rennrad blieb er von Engpässen im Hauptfeld verschont und konnte somit im vorderen Drittel liegend ins Kanu wechseln.

Hier musste primär ca. 1,5 Kilometer auf dem Isarwerk-Kanal entgegen der Strömung kräftig gepaddelt und der Hauptströmung aus dem Weg manövriert werden, bevor die Wendemarke umfahren werden konnte und es ca. 2,5 KM flussabwärts bis zur „Zentralen Floßlände“ ging.

Diverse Schwalle mussten dabei sauber gefahren werden, um nicht eine ungewollte und zeitraubende Erfrischung zu erfahren. Mit denkbar knappem Rückstand auf den 3. Platzierten von 30 Sekunden in der Gesamtzeit konnte er sein Debüt mit einem 4. Platz in der AKII zufrieden beenden.
 

Wo Werra und Fulda sich küssen...

Paddeln mit Strömung sind wir ja nicht so gewöhnt… lange Strecken schon eher… aber gleich sooo lang? Aber wenn schon.. denn schon..Der Wesermarathon ist die perfekte Möglichkeit, mal eine richtig lange Strecke auf Fliesswasser ohne Wehre und Schleusen zu fahren.
Nachdem Steffen und ich letztes Jahr die Bronze-Strecke nach Beverungen (53 km) gefahren sind war die Silberstrecke mit 80 km eine Herausforderung die wir gern annahmen. Und wir konnten noch Mitstreiter gewinnen: Michael und Petra. Während Michael und ich auf jeden Fall im Einer fahren wollten wählten Petra und Steffen als inzwischen gut eingespieltes Team den Zweier.
Die traditionelle Vorfahrt zum Wesermarathon, die Werraland-Rallye von Eschwege nach Witzenhausen mit 38 km am Samstag gehörte selbstverständlich dazu. Zumal das Wetter hervorragend war: Sonne, angenehme Temperaturen und ein leicher, gelegentlich etwas auffrischender Wind.
Schon beim Start in Eschwege fuhren Petra und Steffen uns locker davon: sie kamen eine Schleusung früher auf die Strecke. Michael und ich legten, nach kurzer Gewöhnung an die Strömung, ein flottes Tempo vor. Der Wasserstand der Werra war gut, so daß die ca. 20 km bis zur Schleuse in Bad Soden-Allensdorf in etwas über 90 Minuten zurückgelegt waren. Beim Schleusen trafen wir dann Petra und Steffen wieder, die sich inzwischen eine Auszeit mit einem guten Kaffee gegönnt hatten… und uns anschließend bootsbedingt wieder locker davonfuhren. Aber warum sollten wir auch hetzen… Zeit war ja genug. Nach insgesamt ca. 3,5 Stunden auf dem Wasser war das Ziel in Witzenhausen erreicht wo uns Christiane, unsere bewährte Fahrerin, erwartete so daß wir schnell wieder auf den Campingplatz in HannMünden kamen.
Am Sonntag dann die große Herausforderung: der Wesermarathon ab HannMünden. Die ersten Teilnehmer waren seit 4.30 wach um den offiziellen Start um 6 Uhr in der Schleuse nicht zu verpassen. Wir nahmen gegen 6.45 Uhr lieber den „Seitenausgang“ vom Campingplatz aus um das Gedrängel zu vermeiden. Und los gings.
Wetter – wie am Vortrag – optimal, Wasserstand und Strömung gut, Laune noch besser. Die Fahrt ging ziemlich flott durch eine wirklich schöne Landschaft. Und wie schon auf der Werra fuhren uns Steffen und Petra im Zweier davon.
Nach 25 km machten wir eine Kaffeepause um uns die Beine zu vertreten. Dann gings weiter. An Beverungen fuhren wir gegen 13 Uhr vorbei um ja nicht in Versuchung zu kommen hier aufzuhören und machten bei km 60 eine erneute Pause. Auf den letzten 20 km hatten wir dann teilweise starken Gegenwind, aber dank gegenseitiger Motivation konnten wir das Tempo halten so daß wir gegen 16 Uhr in Holzminden ankamen. Nach 7,5 Stunden reiner Paddelzeit stellten wir erstaunt fest: da würde noch was gehen… aber die verbleibenden 55 km der Goldstrecke wären doch etwas viel. Zumal uns die Zeit bis zum Zieleinlauf nicht gereicht hätte.
Also beendeten wir hier unsere Fahrt. Dank Christiane, die wieder den Wagen gebracht hatte, konnten wir nach einem kurzen Vesper gleich nach HannMünden aufbrechen wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Noch ein paar Zahlen: teilgenommen haben auf der Bronzestrecke ca. 500 Paddler, die Silberstrecke wurde von ca. 400 gefahren und ca. 300 wagten sich an Gold. Ob wir die jemals fahren? Keine Ahnung, aber Silber wollen wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder in Angriff nehmen.

Ahoi
Sabine

 
 
 

Dienstags im Nordmeer ;-)

Wie jeden Dienstag waren wir in Richtung Immenstaad Steg unterwegs und an der DoMo fanden wir diese winterliche Bedingungen ;-)

 
Ahoi Stefan, Andi & Andi

 

Grönland - Paddeln zwischen Eisbergen und kolossalen Walen

 
Am Freitagabend, 16. Februar 2018, war es soweit. Alex Schmid präsentierte uns im Vereinsheim des TSV Fischbach einen Multivisions-Reisebericht über seine Grönland-Reise.
Organisiert hatte dieses Event unsere Wanderwartin Sabine, die durch ihre viele Paddelei auch mit einigen anderen Vereinen unterwegs ist und dadurch einige Kontakte knüpfen konnte.
Dadurch hat sie auch den Wanderwart der Rastatter Paddler, Alex Schmid, kennengelernt und dabei mitbekommen, dass dieser u.a. auch schon in den kühlen Gewässern um Grönland gepaddelt ist. Sein Angebot, uns diese Reise vorzustellen, haben wir natürlich gern angenommen.

Wir haben auch die Paddelkameraden der benachbarten Vereine dazu eingeladen, so das Paddler des KSF, der Wassersportfreunde Fischbach, der Welfen aus Ravensburg und sogar Mitglieder des Kanuclubs Laitz aus dem Donautal anwesend waren. Der Nebenraum des Sportheims war mit über 40 Interessierten nahezu bis auf den letzten Sitzplatz besetzt.
Alex berichtete in seiner netten persönlichen und humorvollen Art über Planung und Durchführung der im August 2016 stattgefundenen Reise in den hohen Norden mit insgesamt sechs Rastatter Kanuten und gab uns auch viele Hintergrundinformationen über Grönland. Mittelpunkt des Abenteuers war eine 6tägige Paddeltour mit Guide in dort geliehenen bewährten "Prijon"-Kajaks mit Übernachtung in Zelten in der Wildnis.
Höhepunkt dabei, so meine ich, war die beeindruckende Begegnung mit einigen Buckelwalen in unmittelbarer Nähe mitten auf dem Meer, was ein Kanute sicherlich nie mehr vergisst. Aber auch die Erlebnisse mit Eis und Eisbergen, auf die die Paddler im Lauf ihrer Tour immer wieder stießen, waren sicher unvergesslich.
Der langanhaltende Applaus am Ende des Vortrags und viele Fragen an Alex waren Beleg hierfür, dass es allen sehr gut gefallen hat.
Übrigens kündigte Alex an, dass er nächstes Jahr mit 10 Personen eine Paddelreise zum Baikalsee machen wird. Er musste uns versprechen, dass er danach wieder bei uns vorstellig wird um uns von diesem Erlebnis und seinen Eindrücken zu berichten.
Insgesamt war diese Veranstaltung also ein voller Erfolg und der besondere Dank gilt unserer Organisatorin Sabine und den freiwilligen Helfern, die beim Auf- und Abbau der notwendigen Requisiten behilflich waren.

Mit Vorfreude auf den nächsten Vortrag und Ahoi,
Jo
 
Übrigens: Bilder und Ausschnitte des Films sind auch auf Youtube zu sehen. Leider ohne die Erklärungen und Zusatzinfos, die uns Alex gegeben hat.
 

 

 

Eisfahrt 2017 von Fischbach nach Radolfzell

 
Am 26. November fand die 48ste Eisfahrt statt, dieses Jahr von Konstanz nach Radolfzell und nicht wie gewohnt nach Iznang. Das machte für uns keinen Unterschied, denn wir starteten von unserem Vereinsheim in Fischbach. Paddelkameraden wollten schon am Samstag die Etappe von Fischbach nach Konstanz paddeln und am Sonntag dann von Komstanz nach Iznang. Aber das Wetter machte ihnen ein Strich durch die Rechnung und sie konnten am Samstag nicht starten.
Andreas, Andreas und ich starteten am Sonntagmorgen von Fischbach aus. Da wir die Jahre zuvor immer etwas zu spät dran waren, wollten wir dieses Jahr etwas früher los, so um 05:30 Uhr. Das hieß für mich, früh aufzustehen. Um 04:15 Uhr klingelte der Wecker, und ich musste raus aus den Federn und die beiden Andis abholen. Wir haben es tatsächlich geschafft, um 5:35 Uhr auf dem Wasser zu sein. Wir wartetet noch 5 Minuten auf zwei weitere Paddelkameradinnen vom KSF, die sich zuvor bei Andreas angemeldet hatten. Dann kämpften wir uns im Dunkel gegen Wind und Wellen in Richtung Dornier Mole. Dort machten wir im Windschutz eine kleine Pause, um uns zu sammeln. Unter diesen Bedingungen wollten wir zusammenbleiben. Weiter ging es mit Gegenwind in Richung Hagnau, wo der Wind das Wasser zu großen, von der Seite kommenden Wellen aufschaukelte. Kurz vor der Querung nach Konstanz machten wir noch an der Haltnau eine kurze Frühstückspause. Hier stieß Steffen noch dazu, der wegen schlechten Wetters am Tag zuvor nicht nach Konstanz paddeln konnte. Nachdem die Wellen und der Wind nachgelassen haben, meldeten wir uns bei unserem Wanderwart, der bereits in Konstanz war, an. Während der Querung frischte der Wind wieder ein wenig auf. Aber da es nun schon hell war,  fühlten sich die Wellen nicht mehr so groß an wie zuvor im Dunkeln. Da wir die ganz Fahrt mit Gegenwind zu kämpfen hatten, kamen wir recht spät in Konstanz an. Ein Kaffee, eine Gulaschsuppe und weiter ging es in Richtung Insel Reichenau.
Auf dem Seerhein war es recht windstill, und wir kammen gut voran. Aber kurz vor dem Anleger auf der Insel Reichenau frischte der Wind wieder auf, und wir hatten wieder Gegenwind. Auf der Insel Reichenau machten alle wie immer eine kleine Vesperpause. Jetzt bließ der Wind so stark, so dass einige ihre Weiterfahrt abbrachen. Da wir ja schon den ganzen Tag mit Gegenwind zu kämpfen hatten, waren wir es ja schon gewohnt. Weiter ging es also entlang der Reichenau. Als wir an der Südwestspitze der Insel waren, ging die Starkwindwarnung an. Ab jetzt hatten wir noch mehr Wind und Wellen. Da nun noch eine Querung von der Insel Reichenau zur Halbinseln Mettnau anstand, paddelten wir einen Bogen, damit wir die Wellen von vorne bekammen und nicht so sehr von der Seite. Die letzte Etappe zum KC Radolfzell war nochmal mit Gegenwind und Wellen gespickt, die uns die letzten Kraftreserven raubten.

Aber letztendlich kamen alle glücklich und zufrieden in Radolfzell an und genossen die leckere Bewirtung vom KC Radolfzell. Ein großes Dankeschön gilt den Veranstaltern des BKR, der Wasserschutzpolizei und dem DLRG, die uns aus sicherer Entfernung begleiteten.

Bis zum nächsten Jahr,
Ahoi Stefan
 

Start 05:35 Uhr 
 
 
 
 
 
Haltnau-Meersburg 
 
 
Insel Reichenau 
 
Radolfzell in Sicht 
KC Radolfzell 
 
 

 
Alexander Schmid, der Wanderwart vom Kanuclub Rastatt, befuhr mit Freunden die Gewässer um Grönland und wird uns am 16.02.2018 in einer Multivisionsshow darüber berichten.  Einen Teil seiner Bilder und seines Films habe ich schon gesehen und freue mich schon darauf, von ihm mehr darüber zu erfahren. Ich bin sicher, es wird ein interessanter Abend, auch (oder weil?) Alex kein Profi-Abenteurer sondern ein "ganz normaler" Paddel-Kamerad ist.

Ahoi
Sabine
 

Herbstputz 2017

Am 12.November war es schon wieder soweit, der Herbstputz stand auf dem Programm.
Die Vereinsmitglieder des TSV´s Fischbach Abteilung Kanu trafen sich um das Gelände wieder auf vorderman zu bringen. Dieses Jahr waren die Wettervorhersagen nicht so rosig, denn es war Regen angekündigt. Doch wir hatten Glück und das Wetter war relativ trocken.
Wir befreiten unser Bootshausdach inkl. Dachrinne vom Laub und schnitten Hecke zum Freizeitgelände. Zum Abschluss gab es wie jedes Jahr ein Stärkung, diesmal mit befeuretem Holzofen.
 
Vielen Dank an alle Helfer an diesem Tag.
 
Ahoi Stefan

 
 
 
 
 
 
 

Herbstfahrt auf Werra und Fulda

Der  Rastatter Kanuclub hatte vom 28.10. bis 4.11. eine Vereinsfahrt auf Werra und Fulda ausgeschrieben. Ich durfte mit, und habe mit einer tollen Truppe eine schöne und sehr gut organisierte Woche mit vielen interessanten Touren, aber auch Kultur und Entspannung erlebt. Kurz: Ein Ausflug der Lust auf mehr macht.

Link zum Bericht auf der Hompage des Rastatter KC:
http://www.kanuclub-rastatt.de/2017/11/10/herbstfahrt-auf-werra-und-fulda/

Ahoi
Sabine

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